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Die selbsterfüllende Prophezeiung

The self-fulfilling Prophecy bedeutet übersetzt so etwas, wie eine selbst-erfüllende Prophezeiung und meint dabei doch viel mehr. Die self-fulfilling Prophecy zeigt sich im alltäglichen Leben, wenn man sich mit wenig Hoffnung in ein Bewerbungsgespräch oder eine Prüfungssituation begibt. Tritt man dann zuvorsichtslos in die Situation und trägt ein missmutiges Bild nach außen, kann man unbewusst in eine Schublade geschoben werden. Auch wenn man mal mit dem falschen Fuß aufsteht, sollte man das nicht zulange auf sich sitzen lassen, sondern sich positiv stimmen. Schließlich kann jeder Tag entscheidend sein, und so möchte man wohl nicht seine potenzielle Traumfrau mit einem bösen Blick verschrecken. Denn in jeder sozialen Interaktion zeigt sich doch, wie wichtig die Ausstrahlung ist. Und die meisten Menschen freuen sich, wenn sie herzlich empfangen werden. Trotz dieses grundlegenden Wissens fällt es im Alltag doch oft schwer, sich dieser Tatsache bewusst zu werden. Dabei muss man sich ernsthaft fragen, wie häufig man sich wirklich seiner momentanen Stimmung bewusst wird. Wie häufig werden Freunde oder der Lebenspartner ohne Grund Opfer der eigenen Launen? Es gilt sich also, zumindest erst einmal bewusst zu werden, was für eine Einstellung man seiner Situation gegenüber hat. Erst dann kann man sich überhaupt seiner Prophezeiung bewusst werden.

Die self-fulfilling Prophecy impliziert allerdings nicht nur den Sympathie-Gedanken, in dem man durch eine positive Ausstrahlung eine positive Stimmung schafft, sondern trägt ein grundlegendes Wirkprinzip in sich. Schließlich zeigt sich schon am Begriff der Prophezeiung, welchen Bedeutungsumfang man hier zu bedenken hat. Auch wenn die eigene Einstellung gegenüber der gegenwärtigen Lebenssituation und der Zukunft ausschlaggebend für die eigene Entwicklung ist, zeigt sich, dass das gesamte Leben davon betroffen ist. Betrachtet man das Leben dabei von Anfang bis Ende, so stellt man doch eine gewisse Kontinuität in der Parallele zwischen eigenem Selbst-Bild und dem Blick der anderen fest. Denn auch wenn das Selbst-Bild nicht immer mit dem tatsächlichen übereinstimmt, muss man diese beiden Gewichte doch austarieren. Ein Ungleichgewicht zwischen Traum und Leben kann dabei nämlich zwei verheerende Konsequenzen mit sich bringen. Zum einen besteht die Möglichkeit seinen Träumen und Wünschen in keinster Weise mehr gerecht werden zu können; und zum anderen kann man so auch leicht dem Wahnsinn verfallen. Beginnt man nämlich mit einem außerordentlichen Ehrgeiz die eigenen Ziele umzusetzen, so gelangt man schnell an eine Grenze, welche niemals überschritten werden darf. Aus diesem Gedanken ergibt sich im Weiteren, dass man sich selbst nicht in dieser Form eine self-fulfilling Prophecy auferlegen sollte. Vielmehr sollte man sich wohl ein reflektiertes Bild von sich selbst machen und sich seinen schönsten Weg des Lebens ausmalen.

Erfülle deine Prophezeiung

Das Prinzip der self-fulfilling Prophecy ist hingegen allgegenwärtig und so bestimmt es neben dem sozialen Erfolg auch das gesamte Denken. Denn die Einstellung zeigt sich nicht nur im sozialen Miteinander, sondern eben auch in den Träumen. Und dazu gehört eben auch das Umsetzen der Träume. Auf der anderen Seite definiert auch der Moment des Scheiterns den Menschen. Schließlich wird man doch an dem gemessen, was man geschafft hat und nicht an den Träumen, die man pflegt. Allerdings wird man wohl auch nur das erreichen können, was man zu träumen vermag. Man kann wohl feststellen, dass die großen Helden nur durch das Erfüllen ihrer Prophezeiung, ihre Erfolge erringen konnten. Stellt man sich also nur selbst einmal vor und beginnt zu träumen, entdeckt man doch manchmal ungeahnte Talente. Dann gilt es der eigenen self-fulfilling Prophecy zu folgen und sich seiner Leidenschaft zu widmen. Doch so manch einer wird feststellen, dass es keine Prophezeiung gibt und das Fernsehen einen Mythos verkauft. Dieses Zugeständnis muss den eigenen Träumereien gemacht werden, trotz der Motivationskraft, die solche Wünsche in sich tragen, kann eine Landung manchmal sehr hart sein. In diesen Momenten gilt es bei Freunden Zuflucht zu finden und etwas Ruhe zu erfahren.

Dank der Empathie kann jeder seine Mitmenschen und Freunde animieren und mitreißen, um auf neue Höhen zu klettern. Dabei gibt es in der Menschheitsgeschichte doch einige Beispiele, die zeigen, wie inspirierend nicht nur das eigene Umfeld sein kann. Auch die Kunst kann, dank einiger hervorragender Künstler, neue Gedanken pflanzen, welche im Gespräch der Philosophie münden können. Dieses Beleben der Gedanken, das Ausbrechen aus dem Trott, das Hinterfragen der Sachverhalte bietet hier jedes Mal einen Grund zur Auseinandersetzung. Und so ist nicht nur der Konsens, ein wichtiger Punkt für ein angenehmes Leben, sondern auch der Streit – in einem bestimmten Sinne. Eben aus diesem Hang zur Sozialität des Menschen darf man seinen eigenen Weg nicht stur beizubehalten, sondern muss sich aufeinander einzulassen und manchmal sogar ein wenig zurückzustecken. Dabei sollte man sich gar nicht fragen, wie häufig man selbst schon – ohne es zu bemerken -ausgeteilt hat. Folgt man demnach seinem Verstand und seinem Herzen im bestimmten Maße, ergibt sich nicht nur die eigene Prophezeiung, sondern auch das jetzige Glück. Wer, aber die Leidenschaft

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